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Schönes Hamburg – die besten Ecken der Hansestadt

Deutschland ist ein vielseitiges Land. Im Süden locken die Alpen zahlreiche Wanderer an. Wunderschöne Berge, Wiesen und Wälder reihen sich aneinander und bieten Raum für Herausforderungen und unvergessliche Familientage. Innerhalb der Pfalz befinden sich bizarre Felsformationen, die ganze Gebiete schmücken. Thüringen überzeugt mit dem Thüringer Wald, gigantischen Feldern und einem vielerorts wellenförmigen Boden mit Fernblick.

Schönes Hamburg - die besten Ecken der Hansestadt

Weiter im Norden stellt sich eine ganz andere Landschaft ein, die beispielsweise die Mecklenburgische Seenplatte formt. Obwohl es hier relativ flach ist, kann von Langeweile keine Rede sein. Und wer im Norden unterwegs ist und sich nach etwas mehr Action sehnt, der kommt an der Hansestadt Hamburg nicht vorbei. In vielen Städten – so auch Berlin – ist die Knappheit der finanziellen Mittel zur Verschönerung der Stadt zu erkennen. In Hamburg leben und arbeiten zahlreiche Großinvestoren. Sie tragen zur fortwährenden Entwicklung der Stadt bei, liefern Prestige, Flair und Raum zur Entfaltung für die Crème de la Crème. Doch wer interessiert sich wirklich für diese Bauten? Junge Leute wollen etwas erleben und auch dafür hat Hamburg viel zu bieten.

Parkour in Hamburg – eine Stadt mit vielen Möglichkeiten

Parkour ist nicht etwa ein eintöniger Lauf durch eine Stadt mit gelegentlichen kurzen Sprüngen und Hindernissen. Nein, es ist die Trend-Sportart. Da Hamburg über unzählige interessante Ecken für Parkour-Profis verfügt, zieht es immer wieder auch internationale Sportler in die Stadt. Zum Erlernen der Sportart ist ein Besuch im sogenannten „Parkour Creation Center“ zu empfehlen. Hier lernen Anfänger und Fortgeschrittene die eigene Kraft und vor allem Distanzen einzuschätzen. Auch für Kinder offeriert das Sportcenter Kurse.




Wer seine Fähigkeit in der Halle unter Beweis stellt, dem steht fortan die ganze Großstadt mit all ihren Hindernissen offen. Über Mauern klettern, Zäune überspringen, enorme Distanzen überwinden, gefährliche Stunts wagen, stets weiter und höher kommen und dabei immer den Applaus von Zuschauern genießen – das ist die Motivation des Parkourläufers. In Hamburg – einer für den Parkour nahezu prädestinierten Stadt – kommen alle voll auf ihre Kosten.

Sommer, Sonne, Sonnenschein und Natur mitten in der Metropole

Viele Menschen reisen nach Hamburg, um ein Gefühl für jene Stadt zu bekommen, die in aller Munde ist. Sie besuchen die berühmte Reeperbahn, statten dem Miniatur Wunderland einen Besuch ab, besichtigen die Hauptkirche Sankt Michaelis, machen eine Schiffsfahrt auf der Alster mit und begeistern sich im Museum für Kunst und Gewerbe für Kultur und Tradition. Was vielen Touristen allerdings fehlt, ist ein klein wenig Natur. Dabei stehen gleich zwei große Parkanlagen und viele kleine für den allabendlichen Spaziergang oder das Sonnen in der Nachmittagssonne bereit: Sternschanzen- und Stadtpark.

Der Stadtpark von Hamburg hat eine gigantische Größe und liegt im Norden der Stadt. Aufgrund der vielfältigen Freizeitangebote des Parks kommen vor allem Familien gerne hierher. Im Sommer ist der Park daher vor allem in den Mittags- und Nachmittagsstunden relativ voll. Doch der Besuch lohnt sich. Freilichtbühne, Spielplätze, Badeanlagen, Modellbootbecken, Bootsfahrten, Minigolfanlage und natürlich mehrere Biergärten liefern Spaß für Klein und Groß. Besonderes Highlight: Im Park ist das Grillen erlaubt. Wer es etwas ruhiger mag, fährt nach Hamburg-Altona und sucht sich im Sternschanzenpark ein warmes Plätzchen zum Relaxen. Viele Boule-Spieler suchen den Park aufgrund seiner integrierten Boule-Anlage auf.

Die Elbe – maritimes Feeling in der Stadt

Mal ehrlich – Ferien am Meer sind für viele Menschen recht teuer. Trotzdem wünschen sich alle Familienmitglieder im Sommer einen warmen Sandstrand und die rauschenden Klänge des Wassers. Die knappe Familienkasse führt viele ins Freibad um die Ecke. Die Kleinen meckern und auch für die Erwachsenen ist eine solche Tagesgestaltung nicht zufriedenstellend. Hamburg, direkt an der Elbe gelegen, zählt natürlich auch viele Freibäder. Weitaus schöner ist jedoch das Baden in der Elbe. An einzelnen Stellen gibt es Zugänge für Badegäste. Im Idealfall reisen diese mit der Hafenfähre an. Da an den Strandplätzen Restaurants und Kneipen lokalisiert sind, entfällt die Mitnahme von Gepäck und Proviant.

Die Elbe als der mit 1.091 km drittlängste Fluss Deutschland teilt sich in Hamburg in Norder- und Südererlbe auf. Vor dem Baden informieren sich die Touristen immer über Ebbe und Flut oder Strömungen. Das Baden bei Regen mag zwar aufgrund der Menschenleere gefallen, dennoch birgt es einige Gefahren. Daher: Urlauber begeben sich zum Baden an den dafür vorgesehenen Elbstrand und suchen sich kein stilles Plätzchen, das unübersichtlich und von außen nicht einsehbar ist. In der Gruppe lässt sich sowieso besser feiern. An der „Strandperle“ – einem Beachclub an der Elbe in Hamburg – kommt ein richtiges Urlaubsfeeling auf. Die rustikalen Möbel gepaart mit dem direkten Blick auf die Elbe stiehlt vielen anderen Kneipen der Stadt die Show. Verantwortlich dafür: die erstklassige Lage, das Ambiente, die tolle Stimmung und umfangreiche Speisekarte.

Hamburg Speicherstadt bei Nacht

Auf den Pfaden der Ahnen

Ein wenig mystisch gehört auch in Hamburg dazu. In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof versteckt sich ein nahezu unscheinbares Gebäude: der Tiefbunker Steintorwall. Geschichtlich Interessierte kommen bei einem Besuch des zu Zeiten des 2. Weltkriegs erbauten Bunkers voll auf ihre Kosten. Das Gebäude selbst entstand aufgrund des Bahnverkehrs. Zum Schutz der Fahrgäste vor den Auswirkungen durch Atombomben errichtete die Diktatur den Bunker so, dass er einen großzügigen Raum bot und von der Außenwelt durch eine 3,75 m dicke Wand abgeschottet war und ist. Immerhin weist der Tiefbunker Steintorwall drei Stockwerke auf – eine Meisterleistung der Bautechnik.

Im Inneren des Bunkers gibt es nicht nur leere Räume zu sehen. Auch technische Anlagen sind vorhanden und funktionieren noch heute – und das nicht ohne Grund. Sollte es noch einmal zu einem Ernstfall kommen, bietet der Tiefbunker Steintorwall Platz für einige Bewohner der Stadt und schottet sie von der Außenwelt ab. Satte 150 Räume weist der Bunker auf und hat eine Gesamtfläche von 2.700 m². Während einer Führung erfahren die Besucher alles über den Bau, die Instandhaltung und die Nutzung des Bunkers zu früheren Zeiten.



Dialog im Dunkeln – Ausstellung und Selbsttest

Blinde Menschen haben es durch die Vielzahl der Geräusche im Straßenverkehr nicht leicht sich mit ihrem Gehörsinn zu orientieren. Immer wieder separieren sie Nebengeräusche und passen beim Überqueren der Straße noch mehr auf als sehende Menschen. Wie lebt es sich eigentlich mit einer vorliegenden Erblindung? Die Antwort auf diese Frage gibt „Dialog im Dunkeln“. Beim Betreten der Hallen fällt eines sofort auf: Alle Räume sind vollständig abgedunkelt. Angst im Dunkeln ist hier also fehl am Platz. Fortan konzentrieren sich die Besucher lediglich auf das, was sie seelisch wahrnehmen oder auf die Berührungen ihres Guides bzw. Reisepartners, denn die dunklen Räume sind zusätzlich schalldicht.

Mit diesem Angebot will „Dialog im Dunkeln“ sehenden und hörenden Menschen einen völlig neuen Eindruck des Lebens vermitteln. Sie erfahren dabei wie wertvoll die Sinnesorgane sind und wie schwierig sich ein Leben ohne Gehör oder Augenlicht gestaltet. In manchen Räumen simuliert die Ausstellung tatsächlich Geräusche, doch die Dunkelheit bleibt. Das Durchqueren stellt eine Herausforderung dar und bringt einen Mehrwert für alle Besucher mit sich. Interessanterweise gewöhnt sich der Körper nach kurzer Zeit an das fehlende Licht. Die Orientierung findet mit den anderen Sinnen statt. Sie erkennen den Weg auf ihre Weise und geleiten sicher ans Ziel. Im Notfall helfen die Guides weiter. Für Kinder gibt es ein besonderes Angebot für Geburtstagsfeiern. Paare favorisieren das „Dinner in the Dark“ und größere Gruppen reisen speziell für die „Discovery Tour“ an. Während dieser lösen die Gruppenmitglieder gemeinsam Rätsel im Dunkeln – ein Abenteuerspiel der besonderen Art.




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