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Bewerbung: Was gehört in die Bewerbungsmappe?

Unerlässliche Bestandteile einer jeden Bewerbungsmappe sind das Deckblatt, das eigentliche Bewerbungsschreiben, der Lebenslauf sowie verschiedene relevante Anlagen wie z.B. Schul- oder Arbeitszeugnisse. Wie der Name schon sagt, sollte sich das Deckblatt an erster Stelle in der Bewerbungsmappe befinden und bereits in der Überschrift („Bewerbung als … bei …“) verraten, auf welche Stelle sich beworben wird. Die Adresse und Telefonnummer des Berwerbers / der Bewerberin sollten, wie auch ein möglichst vorteilhaftes Foto, ebenfalls bereits hier auftauchen.

Bewerbung: Was gehört in die Bewerbungsmappe?

Das Anschreiben

Das eigentliche Anschreiben, Herzstück der Bewerbung, folgt an nächster Stelle und dient dazu, dem potentiellen Arbeitgeber Informationen über die Qualifikation sowie die bisherige berufliche Laufbahn des Bewerbers zu vermitteln. In der Regel ist es argumentativ aufgebaut; es wird also versucht, den Personalchef von der Eignung des Bewerbers zu überzeugen. Hierzu können z.B. Beschreibungen bisheriger Tätigkeiten, Informationen über absolvierte Aus- und Fortbildungen sowie den Grad mitgebrachter Berufserfahrung gehören.

Falls der Bewerber / die Bewerberin für die ausgeschriebene Stelle relevante Kenntnisse oder Erfahrungen in der Freizeit erworben hat, sollten diese Informationen ebenfalls hier untergebracht werden. Gibt es zusätzlich weitere, besondere Gründe, sich gerade bei dieser speziellen Firma auf gerade diese spezielle Stelle zu bewerben, gehören auch diese unbedingt hierher! Werden all diese Aspekte beachtet, sollte sichergestellt sein, dass sich der zukünftige Arbeitgeber ein gutes Bild des Bewerbers / der Bewerberin machen kann.

Der Lebenslauf

Hierauf folgt der Lebenslauf, der in verschiedenen Varianten gefordert werden kann. Der gebräuchlichste Standard ist allerdings der tabellarische Lebenslauf, der chronologisch und in übersichtlicher Weise aufzählt, welche Qualifikationen bez. sonstige möglicherweise relevante Fähigkeiten und Kenntnisse sich der Bewerber / die Bewerberin wann erworben hat. Sollte der Lebenslauf „Lücken“ aufweisen, also etwa in Gestalt längerer Arbeitslosigkeit, von Auslandsaufenthalten, Sabbaticals etc., sollten diese übrigens nicht verschwiegen werden, sondern mit die Bewerbung einfließen – das könnte den Bewerber / die Bewerberin möglicherweise interessanter für den Arbeitgeber machen, als er / sie selber vermutet!

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Lebenslauf nicht in tabellarischer, sondern in ausformulierter Form verlangt wird. In noch selteneren Fällen kann diese ausführlichere Variante sogar handschriftlich verlangt werden. Sinn und Zweck des Lebenslaufes bleibt allerdings auch hier derselbe, nämlich die Darstellung des Werdeganges des Bewerbers / der Bewerberin.

Der Anhang

An letzter Stelle in die Bewerbungsmappe, dem Anhang, gehören alle Arten von Zeugnissen und Bescheinigungen. Hierzu können sowohl das Abiturzeugnis, der Universitätsabschluss oder diverse Zeugnisse bzw. Bescheinigungen vorangegangener Arbeitgeber gehören. Allzu selbstverständliche Informationen wie etwa der Abschluss der Grundschule gehören dagegen nicht hierher!

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Ab in die Post

Sobald alle erforderlichen Unterlagen vollständig sind, werden sie in der beschriebenen Reihenfolge in die Bewerbungsmappe (am besten in Gestalt eines Hefters) gesteckt und an die Adresse des potentiellen Arbeitgebers geschickt, falls diese klassische Form der Bewerbung von ihm gewünscht wird. Sollte die Bewerbung stattdessen per Email erfolgen, empfiehlt es sich, alle der oben genannten Elemente in einem einzigen Dokument, das möglichst im .pdf Format gehalten sein sollte, einzusenden. Die Reihenfolge sollte allerdings auch in diesem Fall dieselbe sein! Weitere Tipps und Tricks zum Aufbau deiner Bewerbungsmappe findest du unter diesem Link: https://insti.de/bewerbung/bewerbungsmappe-aufbau/

Die formlose Bewerbung, eine Ausnahme

Eine Ausnahme stellt dabei die formlose Bewerbung, wie auch die Initiativbewerbung dar. Dies ist eine Art der Bewerbung, die nicht unbedingt auf eine Stellenausschreibung reagiert, sondern vielmehr vom Bewerber selbst ausgeht – manche Firmen sprechen durchaus wohlwollend auf diese etwas unkonventionelle Art der Bewerbung an. Mehr Informationen dazu findest du hier.

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About Marvin

Ich schreibe beruflich wie privat leidenschaftlich gern Ratgeber aller Art. Wir alle haben Wissen zu teilen und das hier ist meine Plattform dafür. :)