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Kunstpflanzen für Allergiker

Die Augen tränen, die Nase juckt: Menschen die von Allergien betroffen sind, meiden Pollen und Staub oder greifen auf Medikamente zurück, um von ihren Beschwerden erleichtert zu werden. Nicht nur in der warmen Jahreszeit kommt es dabei zu möglichen Auslösern im Freien, auch in Innenräumen können Zimmerpflanzen eine Belastung darstellen. Wer auf die begrünende und schöne Dekorationsmöglichkeit in den eigenen vier Wänden trotzdem nicht verzichten will, kann auf die künstliche Alternative zurückgreifen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was sich im Bereich der Kunstpflanzen getan hat, worauf es bei der Auswahl ankommt und welche Vorteile im Vergleich zu echten Pflanzen bestehen – nicht nur für Allergiker.

Kunstpflanzen für Allergiker

Auslöser der Allergiereaktion: Schwierigkeiten bei der Erkennung

Tritt das lästige Nasenlaufen und unerträgliche Augenjucken im eigenen Heim auf, liegt der Gedanke einer Allergie schnell nahe: Meist denken viele Betroffene dabei zunächst an Hausstaubmilden, danach wird das Haustier ins Auge gefasst – an die eigene Zimmerpflanze wird dabei nur in wenigen Fällen gedacht. Und die Gewächse können durchaus für eine Reaktion verantwortlich sein oder eine Allergie auslösen, auch wenn diese vorher nicht bekannt ist.

Wer beispielsweise weiß, dass er auf Königsfarn, Areka, Dracena und Co. allergisch reagiert, kann schnell die Quelle aus dem Haus entfernen und auf eine künstliche Palmenvariante, wie z.B. https://www.kunstpflanzen-discount.com/kunstpalmen-c-21.html zurückgreifen. Ist der genaue Trigger jedoch nicht bekannt, wird es schwieriger. Bereits bekannte Allergien liefern hier erste wichtige Hinweise, ob eine Pflanze im Raum verantwortlich sein könnte, wenn ähnliche Reaktionen bei bestimmten Gewächsen im Freien auftreten. Ein Allergietest verschafft Klarheit, denn grundsätzlich kann auf jede Art von Zimmerpflanze reagiert werden. Ein bekannter Verursacher ist beispielsweise die Birkenfeige Ficus benjamina, bei der die Allergene über den Pflanzensaft auf die Blattoberfläche gelangen, wo sie sich anschließend an Staubpartikel haften und sich im Raum verbreiten. Dabei muss die Pflanzenart kein besonders kritischer Kandidat sein – oft wird einfach auf Zimmerpflanzen reagiert, die sich in Büros und Wohnungen besonders häufig antreffen lassen, auch wenn andere Arten über stärkere Allergene verfügen.

Das Image von Kunstpflanzen hat sich geändert

Bei Kunstpflanzen denken viele Menschen schnell an billige Nachahmungen aus Plastik, denen man auf einen Blick ansehen kann, dass sie nicht echt sind. So entstand der schlechte Ruf von Kunstpflanzen Anfang der 80er Jahre: Die ersten Nachbildungen vermittelten ein sehr plastikähnliches Bild – gleiches kann bei günstigen Varianten aus dem Discounter der Fall sein. Doch das muss nicht sein! Qualitativ hochwertige Kunstblumen, -pflanzen und -gewächse der neusten Generation sind täuschend echt. Bei einer detaillierten Verarbeitung und feinen Materialien lässt sich eine künstliche Pflanze meist nur bei näherer Betrachtung auf den zweiten Blick als solche entlarven. Weiche, flexible Textilien können sich dabei sogar wie das reale Vorbild anfühlen.

Menschen, die auf ihre Lieblingspflanze allergisch reagieren, sollten sich daher nicht von dem einstmals schlechten Image von Kunstpflanzen abschrecken lassen. Heutige Ausführungen sind ein äußerst praktisches Dekorationselement für das eigene Heim oder eine „bekömmliche“ Begrünungsmaßnahme von öffentlichen Räumen, die in der Optik realen Pflanzen in nichts nach stehen.

Weitere Vorteile von Kunstpflanzen

Neben der guten Verträglichkeit für Allergiker eignen sich Kunstpflanzen auch für Menschen, die einfach nicht die Zeit oder das Interesse haben, um sich um ein lebendes Exemplar zu kümmern. Oder am gewünschten Aufstellort herrscht nicht das notwendige Klima, das für natürliches Wachstum und ein gutes Gedeihen benötigt wird.

Unabhängigkeit von Licht- und Temperaturgegebenheiten

Reale Pflanzen sind Lebewesen, die teils sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren – wer über keinen grünen Daumen verfügt, kriegt sogar die genügsamsten Sorten kaputt. Einer Kunstpflanze machen wenig Licht und starke Temperaturschwankungen nichts aus. Sie können problemlos schattenreiche Ecken, dunkle Kellergänge oder lichtarme Büros ausschmücken. Zudem können sie in Heizungsnähe aufgestellt und auch an Orten mit starker Beanspruchung genutzt werden – beispielsweise in Restaurants, Hotels und Geschäftsräumen, wo viel Zugluft, Zigarettenrauch oder andere Störfaktoren auftreten können.

Wenig Aufwand für Pflege und Reinigung

Eine künstliche Pflanze muss nicht gegossen oder gedüngt werden, was Kosten und Zeit spart – ideal für Leute, die sich über längere Zeiträume nicht zu Hause befinden oder häufig auf Geschäftsreisen sind. Allergiker sollten jedoch darauf achten, die Kunstpflanze gelegentlich abzustauben: Ein feuchtes Tuch ist dabei ratsam, damit sich der gesammelte Staub nicht wieder freisetzt und zu Symptomen führen kann.

Kunstpflanzen bleiben beständig grün und blühend

Hobbygärtner und Gartenfreunde haben Freude daran, bei guter Pflege mit Wachstum und dem Aufblühen ihres Sprösslings belohnt zu werden. Bei einer Kunstpflanze bleibt dies selbstverständlich aus, allerdings haben Sie nicht mit den negativen Effekten von Zimmerpflanzen, wie Schmutz und braunen Blättern, zu kämpfen – zu jeder Jahreszeit ist die Kunstpflanze in Hochform.

Kunstpflanzen sind ideal für Allergiker geeignet, die auf eine Begrünung ihrer Wohnung nicht verzichten möchten. Beim direkten Preisvergleich schneidet eine natürliche Pflanze meist noch besser ab – jedenfalls, wenn Wert auf die Qualität der Kunstpflanze gelegt wird. In Verbindung mit der langen Lebensdauer eines künstlichen Exemplars sieht es jedoch anders aus. Eine Anschaffung ist für jeden eine Überlegung wert, denn im Bereich der Detailtreue zum echten Vorbild hat sich in den letzten Jahren viel getan.

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